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Der Kampf der „Optik“ von Betonfertigteilen: Magnetische Fasenbearbeitung vs. Gummifasenbearbeitung – welche Methode ist für Sie besser geeignet?

Mar 26, 2026

Bei der Herstellung von Betonfertigteilen hat ein scheinbar unbedeutendes Detail – das Abfasen – einen direkten Einfluss auf die Qualität des Endprodukts, die Montageeffizienz und die Kosten der Formen.

Das Anfasen bezeichnet die Bearbeitung von Bauteilkanten. Es dient nicht nur ästhetischen, sondern auch funktionalen Zwecken, vor allem in dreierlei Hinsicht:

1. Vermeidung von Kantenabsplitterungen: Vermeidung von Beschädigungen durch Stöße und Schläge beim Entformen, Transportieren und Installieren.

2. Schutz der Dichtungsstreifen: Bei der Montage von Fertigteilen bieten glatte Fasen mehr Platz für PE-Stäbe und Dichtmittel und gewährleisten so die Wasserdichtigkeit.

3. Erleichterung des Entformens: Verringerung des „Verklemmens“ zwischen Beton und Formrändern.

Aktuell sind auf dem Markt zwei gängige Fasenverfahren die Verwendung von magnetischen Fasenstreifen und von Fasenstreifen aus Gummi (oder Kunststoff). Angesichts dieser beiden Optionen stehen viele Betonfertigteilwerke bei der Produktionsplanung oft vor einem Dilemma.

 

Was sind magnetische Fasen und Gummifasen?

 

Magnetic chamferMagnetic chamfer

 

Magnetische Fase  

Eine magnetische Fase ist ein starres Metallwerkzeug, typischerweise bestehend aus einem Stahlsockel mit einem spezifischen Fasenprofil (z. B. einer 45°-Fase oder einer abgerundeten Ecke). Ihr Hauptmerkmal ist ein starker Magnet, der im Sockel eingebettet ist.

Funktionsprinzip: Die Magnetkraft fixiert die Fasenleiste fest am Stahlformbett, ohne dass Schrauben oder Klemmen benötigt werden. Sie dient sowohl als Fase als auch häufig als Positionierungshilfe für Seitenformen.

 

Magnetic chamferMagnetic chamfer

 

Gummifase

Gummifasen sind in der Regel flexibel und werden aus Materialien wie EPDM-Kautschuk oder PVC im Extrusionsverfahren hergestellt. Ihr Querschnitt wird an die jeweiligen Designanforderungen angepasst; gängige Formen sind beispielsweise Bögen oder Trapeze.

Funktionsprinzip: Sie werden typischerweise mittels Klebstoff, Schlitzeinführung oder zusätzlichen Magnetblöcken am Formrand befestigt.

 

Direkter Vergleich: Vier Schlüsselaspekte

1. Installationseffizienz und Komfort

Magnetische Fase: Deutlich überlegen.

Die Installation ist denkbar einfach: Der Streifen wird einfach auf die Form gelegt – der Magnet erledigt den Rest in Sekundenschnelle. Auch die Entfernung geht schnell: Mit einem Hebelwerkzeug lässt er sich leicht abheben und hinterlässt eine saubere, rückstandsfreie Oberfläche. Magnetische Fasen sind daher eine bahnbrechende Lösung für Produktionslinien mit häufigen Werkzeugwechseln und Kleinserien mit hoher Variantenvielfalt.

Gummifase: Umständlicher.

Wird Klebstoff verwendet, muss dieser aushärten. Das anschließende Entfernen des Klebstoffs ist zeitaufwändig und kann die Beschichtung des Formbetts beschädigen. Bei einer Einpressverbindung sind zusätzliche Magnetboxen oder Halteplatten erforderlich, was wertvolle Ressourcen verbraucht und die Installationszeit erheblich verlängert.

 

2. Formgenauigkeit und Lebensdauer

Magnetische Anfasung: Hohe Präzision, erfordert jedoch Sorgfalt.

Da es sich um starres Metall handelt, ist die Kante einer magnetischen Fase extrem gerade, was zu präzisen Bauteilkanten mit minimalen Maßabweichungen führt. Ihre Schwäche liegt jedoch in ihrer Anfälligkeit für Verformungen. Wird sie beim Einbringen und Verdichten von Beton direkt von einem Rüttler getroffen oder von einem Gabelstapler überfahren, kann sie sich irreversibel verbiegen und muss entsorgt werden.

Gummifase: Flexibel und langlebig.

Gummierte Fasen widerstehen den Stößen von Vibratoren. Selbst wenn sie von schweren Gegenständen zusammengedrückt werden, federn sie in der Regel nach dem Wegfall der Krafteinwirkung zurück. Gummi ist jedoch ein Verschleißmaterial. Längerer Kontakt mit alkalischem Beton und UV-Strahlung kann zu Alterung, Aushärtung, Schrumpfung oder Delamination führen. Darüber hinaus können Gummistreifen über längere Strecken leichte Wellenverformungen aufweisen, wodurch sie weniger gerade sind als magnetische Fasen.

 

3. Kostenanalyse: Kurzfristig vs. Langfristig

Magnetische Fase: Höhere Anschaffungskosten, niedrigere langfristige Amortisation.

Der Preis pro Meter einer magnetischen Fase ist deutlich höher als der einer Gummileiste – potenziell fünf- bis zehnmal so hoch. Da sie jedoch wiederverwendbar ist, hält sie bei unbeschädigter Herstellung jahrelang. Bei regelmäßigen, langfristigen Bestellungen sind die Kosten pro Einheit tatsächlich sehr niedrig.

Gummifase: Niedrige Anschaffungskosten, höhere langfristige Kosten.

Gummistreifen sind zwar preiswert, jedoch sind selbstklebende Varianten nur für den Einmalgebrauch bestimmt, und auch wiederverwendbare verschleißen schnell. Für ein Werk mit einer Jahreskapazität von über 100.000 Kubikmetern übersteigen die jährlichen Kosten für Gummistreifen zuzüglich des Arbeitsaufwands für die Klebstoffentfernung oft die Kosten für ein Set hochwertiger magnetischer Fasenschneider.

 

4. Anpassungsfähigkeit an komplexe Bauteile

Magnetische Fase: Ideal für lange, gerade Abschnitte und Standardbauteile.

Magnetische Fasen eignen sich hervorragend für lange, gerade Kanten, wie sie beispielsweise bei Verbundplatten und Außenwandpaneelen vorkommen. Für gebogene oder unregelmäßige Kanten sind sie jedoch ungeeignet, da sich Metall nicht mit kleinen Radien biegen lässt.

Gummifase: Ideal für unregelmäßige und gebogene Bauteile.

Dank seiner Flexibilität lässt sich Gummi leicht in jede beliebige Form biegen, wodurch er sich perfekt für komplexe Bauteile wie Erkerfenster, gebogene Balkone und Eckfenster eignet.

 

Wie wählt man aus?

Wählen Sie magnetische Stahlfasen, wenn Sie:

✅ Verfügt über ein festes Zirkulationssystem für den Stahlformtisch

✅ Hauptsächlich Herstellung von standardisierten geradlinigen Bauteilen

✅ Höchste Präzision beim Anfasen und beste Oberflächenqualität anstreben

✅ Hohe Produktionsintensität, die Komponenten mit extrem langer Lebensdauer erfordert

✅ Standardisierte Wartungsverfahren für die Ausrüstung eingeführt

 

Wählen Sie magnetische Gummifasen, wenn:

✅ Häufiges Hantieren mit gebogenen oder unregelmäßig geformten Bauteilen

✅ Am Produktionsstandort ist häufiges manuelles Handling der Fasenstreifen erforderlich.

✅ Kurze Projektzyklen, die eine schnelle Lieferung erfordern

✅ Begrenztes Budget, daher die Hoffnung, die Anfangsinvestition zu reduzieren.

✅ Flexibler Produktionsmodus für verschiedene Sorten und kleine Chargen

 

Zusammenfassung

Die Technologie magnetischer Fasen hat den Fasenprozess in der Betonfertigteilindustrie revolutioniert. Bei der Wahl zwischen magnetischen Stahlfasen und Gummifasen geht es nicht um die grundsätzliche Überlegenheit des einen, sondern darum, welche Lösung für Ihre spezifischen Produktionsbedingungen am besten geeignet ist.

 

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